SI-Therapie

SI-Therapie

Wie fällt eine Störung der Sensorischen Integration auf?


Manche Kinder können sich schon gleich nach der Geburt nicht mit ihrem Umfeld anfreunden und reagieren abwehrend oder mir Unbehagen auf ganz normale Alltagshandlungen.

  • Fragen der Entwicklung (Entwicklungsstörungen, Einschulungsfragen)
  • Sie mögen nicht berührt, gestreichelt oder bewegt werden
  • Sie lassen sich nur schwer beruhigen
  • Sie machen steif

Spätere Anzeichen, die auf Schwierigkeiten in der Wahrnehmungsverarbeitung hindeuten können:


  • Schlaffe, schlaksige Haltung
  • Stolpert viel, bewegt sich plump und ungeschickt
  • Fallen oft hin, rempeln häufig an Gegenstände/Personen
  • Schwierigkeiten bei der Handlungsplanung
  • Verkrampfte Stifthaltung. Stifte brechen ab
  • Mangelndes Körperschema
  • Schwierigkeiten bei Koordinationsspielen (Hampelmann, Ballfangen/-werfen)

Wie wirkt die Sensorischen Integrationstherapie?

    Die ergotherapeutische sensorische Integrationstherapie dient der Verbesserung der Sensorischen Integration: Sie hilft die Aufnahme der Sinneswahrnehmungen zu strukturieren, und unterstützt die Vernetzung der Wahrnehmungsverarbeitung im Gehirn, um eine verbesserte Handlungskompetenz zu erreichen. Dies hilft Ihrem Kind, selbst erfolgreich zu sein und stützt damit eine Selbstsicherheit. Gleichzeitig trägt diese zu emotionaler Stabilität und sozialem Lernen bei. Es ist wichtig, dass die Ergotherapeutin die Inneren Antriebskräfte im Kind erkennt und diese nutzt, um die Entdeckungslust und Neugier des Kindes zu wecken. Durch das ausgewählte Angebot mit dem genau richtigen Schwierigkeitsgrad hilft sie dem Kind sein Gehirn zu entwickeln. Das heißt, das Kind beginnt mit dem, was es kann, und wo es sich sicher fühlt.
kjp-nicol-sewerinNicol Sewerin